Liebe Freunde der gepflegten Wahrheit.
Heute möchte ich mit einer 10-teiligen Serie über die 10 Gebote des Rechtsystems starten.
Wenn ihr die alle gesehen und hoffentlich verstanden habt dann seid ihr bereit für die Freiheit und dem Ausstieg aus diesem Sklavensystem.
Seid gespannt und entspannt. Auf gehts
Guten Morgen allerseits! Gerade bin ich aufgewacht, schweißgebadet…, der Schrecken sitzt mir jetzt noch in den Knochen. Ein wahrer Albtraum und alles so real und klar, als wäre es wirklich passiert… Jetzt muss ich erstmal zu mir kommen und mich sortieren … und vor allen Dingen… duschen….
… wovon ich geträumt habe? … Ähhm… hauptsächlich von einem Quälgeist, einem Dschinn, schon über tausend Jahre alt und ein ganz übler, besserwisserischer Geselle, der versucht hat, mein solides Weltbild in seinen Grundfesten zu erschüttern… und dass ich 100 Jahre lang geschlafen und ich wäh-renddessen mein ganzes schönes Geschäft und auch sonst alles verloren hatte… und dass ich 99 Jahre lang vor Gericht stand, aber irgendwie nicht sprechen konnte und dass alle mich deswegen auslachten… oh je, wie schrecklich! Am Ende, ca. gegen halb 6 Uhr früh, hatte der Quälgeist das Urteil gesprochen und die „Zunft aller koordinierten Juristenverbände, int.“ hatte mich ausgebuht und mich mit Zwangsvollstreckungen, Strafzetteln, Steuernachforderungen, Säumniszuschlägen, Gebührenbe-scheiden zur Luft- und Wasserbenutzung, Zinseszinsen, Sklavenanleihen und Insolvenzbescheiden beworfen…, welch eine Schande…, furchtbar! Ich wollte in den Boden versinken! Ich war erledigt! Der Rotz am Ärmel eines römischen Latrinenentleerers hätte mehr Stolz und Würde empfunden als ich in diesem Albtraum.
Wie das Urteil lautete? Wie soll ich das wissen, er trug es auf Latein vor! Aber zum Schluss sah er in mein verdutztes Gesicht und hob auf altdeutsch an:
„Angeklagter Hans, Unwürdiger, er ward ganz schön blöd! Seine grenzenlose Dummheit kann kaum in lateinische Worte gefasst werden! Fange er lieber nochmals von vorne an!“
Und dann führte er mich herum und zeigte mir, was ich in meiner sinnlos verpfuschten und vermurk-sten Versagerexistenz alles falsch gemacht hatte und was ich alles im vorhinein hätte wissen müssen… und … am besten…, ich erzähle Euch alles von Anfang an… Aber seid versichert, dass ich Euch nicht erschrecken will…. und wenn doch… dann lasst es lieber…. diese Lektüre… meine ich….
Ich war also des Schwerverbrechens der Dummheit überführt und abgeurteilt und ein Fragezeichen nach dem anderen zog wie bleierne Schlieren an meinem geistigen Auge vorbei. Mein Quälgeist sah die Fragezeichen wohl auch und meinte hierauf in sonorem Bass: „Jämmerlicher, sei er froh über dieses milde Urteil, Hansus, es besteht noch nicht die Not, dass ihm Hopfen und Malz verloren gin-gen, denn ihm gebührt das Recht der Revision. Er darf nochmals von vorne beginnen.“ „Hä…, ähm… was???“ Was sagte er da… hörte ich da etwa einen kleinen Hoffnungsschimmer heraus? Die erste Ermutigung seit hundert Jahren?
„Oh Unwürdiger, ich drücke es…hmmmm…. mal einfach aus für ihn…, er kannte wohl die zehn Gebote des Rechtssystems nicht?“ „Ah so! Oh…, doch…, von den 10 Geboten hab` ich schon mal was gehört und ich habe sie in der Schule allesamt….“ „Hansus!!!“, unterbrach mich mein Quälgeist, „unflätiger Nichtsnutz, halte er wenigstens für einen Augenblick die Klappe und schaue er ausnahmsweise mal auf die Dinge so, wie sie wirklich sind. Böse Geister stecken in ihm! Ich werde sie ihm allesamt austreiben! Wäre diese Großtat auch sein unmaßgeblicher, freier Wille?“ „Also gut, wenn`s sein muss“, lenkte ich kleinlaut ein, „wenn`s da ein paar Geister gäbe, dann wäre ich sie schon gerne los! Aber damit das Desaster endlich ein Ende hat… ich möchte irgendetwas lernen, was ich praktisch nutzen kann, eine Lösung, funktionsfähig und universell verwendbar…. und…“ Mein Quälgeist schnaubte verächtlich und murmelte so etwas ähnliches wie … „man hat ihn arg verarschet“… und dann packte er mich am Hosenboden und wir machten uns auf einen langen Weg durch Raum und Zeit und durchpflügten die wabernden Geschehnisse meiner besch.. bescheidenen Karriere.











