1. GEBOT Mensch… Du sollst kein Rechtssystem anbeten, weil es keines gibt
Wenn jeder Mensch anständig wäre, hob mein Quälgeist an, dann bräuchte man so etwas wie „Recht“
erst gar nicht. Denn Rechte hat man schon, sie können einem Menschen nicht gegeben oder weggenommen werden, weil sie unveräußerlich sind. Genauso kommt jedem Menschen bei Geburt ein naturgegebenes Besitzrecht zu. Aber offenbar war man damit nicht zufrieden und jemand erfand ein paar zusätzliche Regeln, wie man diese Rechte und den Besitz der Menschen schützen konnte. Und mit etwas Überzeugungsarbeit und der allgemeinen Zustimmung des niederen Volks waren der Staat und seine öffentlichen Verwaltungen erfunden.Einen Staat gibt es also nur deshalb, um die Rechte und den Besitz der Menschen zu schützen. Aber dieser Rechtsschutz artete in Gesetze aus und die Gesetze arteten in Statuten aus und heute gibt es 80 Millionen davon. Die Menschen haben vergessen, dass ein Staat und seine Regeln etwas Erfundenes, eine Fiktion der Menschen selbst und diesen daher untergeordnet sind. Regeln müssen ihrem Wohlergehen dienen. Tun sie das nicht, wird der Staat zum reinen Selbstzweck.
„Ja“, meinte ich, „freilich weiß ich, dass mich die „GEZ“ eines Tages ins Kittchen bringt, wenn ich mich lange genug dagegen auflehne. Das gefällt mir auch nicht. Aber das ist doch alles keine Antwort auf Dein 1. Gebot!?!“
„Papperlapapp vorlauter Bengel! Merke er auf, was ich weiter zu sagen habe! Heutzutage gilt für Men-schen kein einziges Gesetz; weltweit gilt keines dieser 80 Millionen Statuten für sie. Zum Mitnotieren wiederhole ich für ihn:KEINES! Jetzt steht er da und schauet dumm aus seiner verschwitzten Wä-sche! Er glaubt mir nicht, wo sie ihn doch täglich attackieren und piesacken! Oh geistiger Trittbrettfah-
rer einer Dörrpflaume! Warum wohl verhält sich dies so?“
Wie wir bereits wissen, kann etwas Erfundenes nicht über den Menschen herrschen, denn ein Mensch herrscht über seine Fiktionen. Und wie glaubst Du, stellt ein Staat es an, sich alle Rechte und allen Besitz der Menschen unter den Nagel zu reißen……? ….. hallo…., ist doch sonnenklar…, er schafft natürlich die Menschen ab! Er erklärt sie als nicht vorhanden! Es gibt sie nicht mehr! Im Recht kommen Menschen nicht vor, denn… sie sind ihren Fiktionen übergeordnet. Was gibt es dann….? …. Weiß er es…? …“ „Es gibt vielleicht Personen“, krächzte ich meinen ersten Einfall heraus, „… ähm… ausgestattet mit Rechten und Pflichten?“ „Wohl gesprochen Hansus“, raunte er „und wie haben sie das hingedeichselt? Wie konnten sie die Menschen überzeugen, dass sie Personen seien?… Grund-gütiger, schon ist er blitz und blank. Nichts weiß er! Natürlich mit einer weiteren Erfindung, einem Zauberwort, welches alle Probleme für sie löste…!“
Das Zauberwort heißt „Rechtsvermutung“. Wenn es schon keine gültigen Gesetze gibt, dann kann man wenigstens vermuten, es gäbe welche. Das ist der Trick! Im Recht wird vermutet, dass der Mensch eine Person ist. Das reicht schon! Weiterhin wird vermutet, dass jemand, der nicht meckert oder nicht zurückweist, zustimmt. Jetzt gilt`s! Keine Entrüstung? Kein Gemecker? Ein klassischer Vertrag aufgrund stillschweigender Zustimmung. Würde der werte Herr Hansus sich das bitte merken?Denn dieses ist das ultimative Fundament seines fiktiven Rechtssystems!
Somit ist die allererste Vermutung des Rechtssystems, dass einer, der nichts sagt, zustimmt. Die zweite ist, dass der Mensch eine Person ist. Die dritte Vermutung ist, dass für Personen Gesetze und Statuten gelten und dem schließen sich weitere 80 Millionen Vermutungen an! „Da staunet er, Hansus! Strapaziert dies jetzt sein Spatzenhirn?“ Um diesem wissentlichen Betrug zu entgehen, werden sie dereinst sagen, dass ihr Menschen es so gewollt hättet. Dass ihr zugestimmt habt. Die Gesetze galten gar nicht. Erst mit Eurer stillschweigenden Zustimmung erlangten sie Gültigkeit. Ihr habt es gewusst, denn es steht ja so in den Gesetzen! Und dann wurde alles zu einem persönlichen Vertrag. Und Verträge gelten fürwahr auch dann, wenn ihre Existenz nur vermutet wird. Sie kommen durch Nichtwissen und Stillschweigen zustande. Sie kommen nicht zustande, wenn sie angezeigt, bestritten, zurückgewiesen und widerlegt werden und laufen erst danach ins Leere. „Klappe er sein Unterkiefer wieder nach oben, Ungläubiger! Ich werde ihm das 1.Gebot mit den folgenden neun beweisen! Keine Widerworte, oh Armseliger im Geiste!“











