Stell dir vor, du lebst unter Mao, unter Stalin oder unter Pol Pot. Nicht als Funktionär, nicht als Mitläufer, sondern als Mensch.
Als jemand, der atmet, denkt, widerspricht oder einfach nicht richtig im Takt der herrschenden Tyrannei tickt.
Du wirst geschlagen, gedemütigt, umerzogen und gebrochen, wenn du nur falsch atmest oder dein Leben so gestaltest, wie du es möchtest.
Und in dem Moment, in dem du deine Arme hebst, nicht um anzugreifen, sondern um die Schläge deines Angreifers abzuwehren, lautet die Anklage:
“Widerstand gegen die Staatsgewalt.”
Und an dieser Stelle, nimmt der Wahnsinn, seinen Lauf.
Nicht dort, wo Gewalt ausgeübt wird, liegt das eigentliche Problem, sondern dort, wo ihre Abwehr kriminalisiert wird. Der Staat okkupiert nicht nur das gesamte Leben mit ideologischer Perversion, sondern schlägt die Menschen zu Brei, wenn sie sich widersetzen, und erklärt diesen Schlag aus seiner Perspektive für legal. Er degradiert den Menschen zur Verfügungsmasse, zu seinem Eigentum, mit dem er machen kann, was er will.
Versucht der Mensch, sich zu wehren, begeht er eine Straftat. Die Wehrhaftigkeit eines normal denkenden Menschen wird illegal. Es ist wie bei einer Prostituierten, die von ihrem Zuhälter misshandelt wird, weil sie sich den Regeln des Bordells entziehen will, um nicht länger missbraucht zu werden, und dafür Schläge kassiert.
Die Gewalt der herrschenden Psychopathie wird zur Ordnung erklärt, die den Opfern seit der Kindheit in die Köpfe gekotzt wird. Man bringt ihnen bei, dass sie sich dieser Ordnung zu unterwerfen haben, mit Nachdruck, mit Zwang und mit permanenter Wiederholung. Über Schulzwänge werden die Opfer in die Logik der Herrschenden eingegliedert, während gleichzeitig jede abweichende Bildung verboten oder unterdrückt wird.
Selbstschutz wird in diesem System zur Straftat erklärt, nicht aus moralischen Gründen, sondern um die Unterdrücker und ihren Machterhalt zu sichern. Und das Opfer? Das Opfer wird zum Kriminellen gemacht, weil es sein Leben und seinen Körper schützen wollte. Weil es sich geweigert hat, sich wie eine billige Schlampe herumschubsen oder schlagen zu lassen. Der Täter hingegen wird zum Helden der Demokratie ernannt. Er nennt sich Ordnungsmacht und beansprucht die Legitimation, das Volk nach Belieben zu malträtieren.
Das ist keine Ausnahmeerscheinung. Das ist ihr System, und zwar in jeder Tyrannei, die sich anmaßt, über das Leben anderer zu bestimmen, sei es über politische oder religiöse Ideologien. Dieses Prinzip ist zeitlos und besteht seit Generationen. Nicht, weil es richtig wäre, sondern weil es schwer ist, diesen Missbrauch zu beenden. Er trägt lediglich wechselnde Farben, Denkmodelle und selbstverständlich neue Uniformen.
Früher nannte man diese geistige Krankheit König, Kaiser, Priester, Kardinal oder Bischof. Figuren, die Millionen Menschen abgeschlachtet oder im Namen ihrer krankhaften Ideologien vernichtet haben. Ihre Herrschaft war brutal, offen und religiös oder monarchisch legitimiert. Man wusste, wer herrscht, und man wusste, was einen erwartet.
Heute nennt sich dieselbe Struktur Rechtsstaat und Demokratie. Sie wird als Kontrast zur Diktatur verkauft, obwohl sie funktional nichts anderes ist als eine verfeinerte Form davon. In der Diktatur weiß man zumindest, dass man missbraucht und misshandelt wird und dass die herrschende Struktur einen vernichten kann. In der Demokratie jedoch ist der Meisterstreich gelungen. Die Opfer feiern und lieben diese Struktur. Sie wählen sie immer wieder in der naiven Hoffnung, dass sich etwas zu ihren Gunsten ändert. Man suggeriert ihnen Vielfalt und Erfolgsaussichten, während man sie in kollektiver Stagnation hält.
Die herrschenden Kasten der Politik erzeugen zudem am laufenden Band Probleme, nur um anschließend vorzugeben, sie zu lösen. Für diese inszenierte Pseudo-Hilfe kassieren sie Macht, Geld und Kontrolle. Die Völker zahlen, leiden und hoffen weiter, während sich an den Machtverhältnissen nichts ändert.
Die Strukturen sind bis heute identisch geblieben. Wer Macht besitzt, definiert Gewalt als legitim, solange sie von oben kommt. Wer unten steht, darf leiden, aber nicht reagieren. Er hat stillzuhalten, egal wie oft der uniformierte Sadist auf das Opfer einprügelt. Die anderen stehen meist daneben und singen Parolen, die klingen, als könnten sie von Dieter Bohlen stammen: „Schließt euch an“ oder „Wir sind friedlich, was seid ihr“.
Leiden ist erlaubt. Leiden gehört zum demokratischen Grundton. Besonders jene, die ganz unten angekommen sind, werden immer weiter getreten. Behörden und Verwaltungen sorgen dafür, dass sie noch mehr leiden, noch stärker ausgebeutet werden und noch tiefer fallen. Widerstand hingegen ist nicht vorgesehen. Der Mensch soll sich wie ein Köter auf den Boden legen und sich von den Prügelakrobaten in Uniform vermöbeln lassen und später in der Zelle verrecken.
Als Trost bleibt ihm die Option, später eine Anzeige zu machen, nachdem er halb tot im Krankenhaus liegt, mit Schädelbasisbruch und gebrochenem Rückgrat. Das nennt man dann Demokratie und Rechtsstaat.
Nimm die Hexenprozesse. Eine Frau wird beschuldigt, weil ein ideologisch aufgeblasener Scheißhaufen namens Kirche und seine Heker beschließen, dass ihr bloßes Dasein eine Bedrohung darstellt. Nicht, weil sie Schaden anrichtet, sondern weil sie Menschen mit Kräutern heilt oder ihnen Zugang zu anderen Perspektiven ermöglicht.
Genau das gilt bis heute als Gefahr. Selbstdenkende Menschen werden weiterhin als Bedrohung angesehen, weil sie den Irrsinn nicht glauben, der unablässig über den Äther geblasen wird. Alles, was auch nur entfernt mit Bewusstseinserweiterung zu tun hat, wird kriminalisiert, damit der Prügelroboter genug zu tun bekommt. Damit ihm nicht langweilig wird, wenn er immer wieder nur auf Rentner, Behinderte oder schwangere Frauen einprügelt, wie wir es bereits zwischen 2020 und 2022 erleben durften, als sogar mit Wasserwerfern auf das eigene Volk geschossen wurde, also Gewalt angewendet wurde, weil Menschen mit dem Pandemie-Fake und den Maßnahmen nicht einverstanden waren.
Die Hexe wurde gefoltert, bis sie schrie, und bereits damals galt das als hochdemokratischer Prozess. Schweigt die Hexe, weil sie unter den Schmerzen kollabiert, gilt das als Schuldeingeständnis. Schreit sie, ebenso, weil angeblich Dämonen aus ihr sprechen. Wehrt sie sich, ist das der Beweis ihrer Bosheit und Bösartigkeit. Und stirbt sie, dann gilt das als Beweis dafür, dass sie keine Hexe war, und man erklärt, sie solle in Frieden ruhen. Diese Logik ist in abgewandelter Form bis heute bestehen geblieben. Genauso geisteskrank ist die Politik der Gegenwart. Die Psychopathen werden lediglich von Generation zu Generation ausgetauscht, ihre Helfershelfer ebenso. Was stattfindet, ist keine Entwicklung, sondern eine Evolution der Gewalt und der Herrschaft.
Würden wir in den Zeiten von Mao Zedong, Pol Pot, Stalin oder Nero und anderen Psychopathen leben, wären sie für uns hochangesehene Persönlichkeiten. Man würde ihnen in den Arsch kriechen und sie nicht kritisieren, egal wie viele Verbrechen sie begingen. Kritisiert werden dürfen immer nur jene, die bereits tot sind, die von den Sekten durch neue Figuren ersetzt wurden. Die aktuellen Puppen, die das Zeitgeschehen lenken, darf man auch nicht angreifen, solange sie herrschen – sonst gibt es Strafbefehle und Schmerzensgeld für die Staatskriminellen in politischen Amt. Erst wenn sie abgelöst sind, wenn neue ideologische Missgeburten ihren Platz einnehmen, wird rückblickende Empörung erlaubt, während diejenigen, die uns heute das Leben zur Hölle machen, unangetastet bleiben.
Das Regelwerk, das sich wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte zieht, gleicht einem Perpetuum mobile des Missbrauchs. In keiner Epoche durften sich Menschen gegen ihre Okkupanten zur Wehr setzen oder sie absetzen, weil diese stets genug uniformierte Hunde hatten, die ihre Herrschaft verteidigten. Jeder, der sie angriff oder ihre Autorität infrage stellte, wurde angegriffen oder getötet.
Genau diese Systematik lebt im Begriff „Widerstand gegen die Staatsgewalt“ weiter. Er ist die Daumenschraube in Paragraphenform. So wird der Schlag zur Maßnahme, ganz im Sinne der Staatssicherheit, jedoch nicht im Sinne der Bürgersicherheit und der Tritt wird zur Durchsetzung der Demokratie erklärt.
Der Mensch, der sich dagegen sträubt oder wehrt, gilt in diesem Fall natürlich als Krimineller. Oder sogar als Mörder, sollte er den uniformierten Täter tödlich verletzen. Dann werden Sondersendungen ausgestrahlt, Breaking News verbreitet, und das eigentliche Opfer, das in die Ecke gedrängt, eingeschüchtert, umzingelt und in diese Verzweiflungstat getrieben wurde, wird medial verurteilt und zerrissen. Nicht, weil es Schaden verursacht hat, sondern weil es den Ablauf gestört hat. Weil es aufgehört hat, mitzuspielen. Weil es sich geweigert hat, weiter als Sklave eines Missbrauchsystems zu funktionieren.
Das System duldet alles, außer einer Störung, die den Missbrauch unterbricht. Wenn eine Störung notwendig wird, etwa in Form einer Revolution, um politisch etwas zu verändern, dann wird sie vom System selbst eingeleitet, selten bis nie von den Menschen selbst. Diese stehen unter permanenter Beobachtung, bewacht von den Hunden des Systems, die jeden Wandel kriminalisieren und sabotieren. Nicht unbedingt aus Loyalität, sondern weil sie vom Missbrauch der anderen Bürgersklaven leben, die über Steuern die Parasiten satt machen.
Deshalb wird Wehrhaftigkeit kriminalisiert und unterdrückt. Dieser Prozess geht so weit, dass Menschen verlernen, sich zu wehren, und immer schwächer werden. Wer sich dennoch vorbereitet, etwa durch Kampfsport oder andere Formen der Selbstverteidigung, wird doppelt bestraft. Der Mensch soll sich sowohl in diktatorischen als auch in demokratischen Systemen widerstandslos vermöbeln lassen und alles mitmachen, was seine Besitzer von ihm fordern.
Philosophisch betrachtet ist dies der Punkt, an dem Recht aufhört, Recht zu sein. Ein Rechtssystem, das Selbstverteidigung verbietet, ist kein Schutzinstrument mehr, sondern ein Disziplinierungswerkzeug, um Sklaven passiv zu halten. Es schützt nicht den Menschen, sondern die Struktur, die ihn verletzt und demokratisch ausbeutet. Es ist kein Rahmen für Freiheit, sondern ein Zaun um Macht. Ein Sicherungsmechanismus, damit kein Sklave die Plantage verlässt, um sich selbstständig zu machen.
Der eigentliche Skandal ist nicht, dass Gewalt existiert. Gewalt hat schon immer dort existiert, wo Macht existiert, weil sie die Machtverhältnisse der Psychopathen absichert. Der Skandal besteht darin, dass diese Gewalt moralisch umgedreht wird. Der Staat spricht sich das exklusive Recht zu, zu verletzen, zu töten, zu misshandeln und zu entführen, während er dem Individuum das Recht abspricht, sich dieser Verletzung zu entziehen. Das ist keine Ordnung. Das ist Geiselhaft, mit einem Damoklesschwert, das permanent über den Opfern hängt. So hält man eine gesamte Sklavenplantage aufrecht und stabil, weil jeder Angst vor der Staatsgewalt hat.
Man muss sich das bildlich vorstellen. Ein Schläger dringt in dein Haus ein, verprügelt dich, und sobald du seine Hand wegstößt, betritt ein Richter den Raum und erklärt, du hättest Widerstand geleistet. Nicht gegen den Schläger, sondern gegen die Ordnung, die ihm erlaubt, dich zu schlagen und in jeder nur denkbaren Geschmacksrichtung zu misshandeln. Das ist kein Rechtsstaat. Das ist ein Freifahrtschein für jede politische Perversion und jedes Verbrechen an der Menschheit, das man sich vorstellen kann.
Psychologisch funktioniert dieses System perfekt. Es findet eine gezielte Perspektivenverschiebung statt. Nicht der Täter muss sich rechtfertigen, der in den frühen Morgenstunden mit Uniform und anderen Räubern in eine Wohnung eingedrungen ist, sondern das Opfer, das sich zur Wehr gesetzt hat.
Der für diesen Irrsinn bürgende Sklave wird dann mit Fragen konfrontiert, die in Wahrheit Anklagen sind, und nur mit einer Überzeichnung die Perversion verdeutlichen:
“Warum hast du dich gewehrt. Hast du als Waschlappen der Demokratie nicht gewusst, dass man mit dir den Boden wischt. Warum hast du nicht kooperiert. Weißt du nicht, dass selbst die Sklaven auf den Baumwollfeldern alles tun mussten, was ihre Herren befahlen, und dass zur Zeit der Pharaonen nichts anderes galt. Warum hast du dich dem Ablauf entzogen. Weißt du nicht, dass du unser Eigentum bist und alles tun musst, was die Staatsperversion verlangt. Warum hast du dich nicht richtig unterworfen. Weißt du nicht, wie man sich richtig bückt. Sollen wir dich noch einmal zu Boden drücken, mit einem Knie im Hals, damit du es lernst?”
Diese Verbrechen werden kein Ende finden, solange wir sie nicht beenden. An dieser Stelle darf nicht vergessen werden, dass diese Perversion und diese geistige Krankheit von Generation zu Generation neu definiert und weiter ausgebaut wird, weil wir sie nicht beenden wollen oder zu große Angst davor haben.
Der Mensch lernt auf diese Weise, dass Schmerz erlaubt ist, dass Gehorsam Pflicht ist, aber dass Würde jederzeit mit Polizeistiefeln zertreten werden darf, solange es im Namen der Demokratie geschieht. Würde besitzt keinen eigenen Wert mehr. Sie gilt nur, solange sie nicht stört oder in Büchern steht.
Und genau hier liegt die eigentliche Funktion dieses Missbrauchssystems. Es soll Menschen brechen, bevor sie überhaupt anfangen zu denken oder zu handeln. Es soll sie abrichten und, wenn nötig, juristisch erziehen. Es soll ihnen beibringen, dass jede Grenze, die sie ziehen, illegal ist. Dass jedes “Nein” als Eskalation gilt und verboten ist. Dass jede Selbstbehauptung und jede Kritik als Provokation betrachtet wird.
Das Ziel ist nicht Freiheit, nicht Frieden und nicht Wahrheit. Das Ziel ist Anpassung und Unterwerfung, so wie es sich für Sklaven seit jeher gehört hat.
Ein System, das den Widerstand gegen Gewalt bestraft, produziert keine friedlichen Menschen. Es lässt Hass wachsen, sich verdichten und konzentrieren, bis er eines Tages explodiert, wie eine immer weiter gespannte Steinschleuder. Je mehr Gewalt ein Mensch erlebt, desto weiter sinken die Hemmschwellen, desto geringer wird die Angst vor Risiken und desto größer wird die Bereitschaft, den Schmerz zu beenden. Geschieht das bei Millionen Menschen gleichzeitig, entsteht eine Zeitbombe mit einem ungeheuren Impakt, der die gesamte Welt erschüttern kann.
Doch vorerst produzieren diese Gesetze gebrochene Menschen. Menschen, die gelernt haben, dass ihr Körper nicht ihnen gehört, sondern dem Staat, den Verwaltungen und den Behörden. So wie ihre eigenen Kinder, die man nur erziehen darf als “Erziehungsberechtigter” , über die man faktisch jedoch verfügt. Der eigene Wille wird immer verdächtig bleiben. Der Instinkt zur Selbstverteidigung und zum Selbstschutz gilt als Risiko. Der Richter wartet bereits darauf, Recht zu sprechen, nicht im Sinne des freien Menschen, sondern im Sinne des Systems, also im Sinne der ideologischen Herrschaft.
Es ist eine perfide Dressur des Menschen, die systematisch in die eigene Ohnmacht führt. Der Mensch verlernt Schritt für Schritt alles, was ihn schützen könnte, zuletzt auch die Wehrhaftigkeit. Er lebt in permanenter Angst vor dem, was ihm angetan werden könnte. Genau diese Angst stabilisiert die Macht der ideologischen Brandstifter in der Politik und erhält ihre Herrschaft.
Deshalb ist die Entwaffnung der Bürger für die Politik von zentraler Bedeutung. Sie stellt sicher, dass sich niemand zur Wehr setzen kann, insbesondere dann, wenn sogenannte Demokratien ihren Übergang zur offenen Diktatur vollenden. Dieser Kreislauf wiederholt sich immer wieder. Menschen sollen schwach bleiben, damit sie leichter kontrolliert, bekämpft und beherrscht werden können.
Und nun stell dir vor, du bist entwaffnet, und ein pervertierter Psychopath gelangt an die Spitze einer Regierung, in der jede Selbstverteidigung kriminalisiert wurde. Stell dir weiter vor, du bist Teil einer Bewegung, die sich aus der politischen Zwangsherrschaft befreien will, während niemand sich zur Wehr setzen darf. Du wirst mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit allein dastehen. Und falls es doch jemand wagt, stehen Polizei, Bundespolizei und Bundeswehr bereit, um der herrschenden Ordnung zu Hilfe zu kommen und das Volk notfalls niederzuschießen, weil man einen Aufstand der Sklaven erwartet, der gegebenenfalls die gesamte Infrastruktur zu Fall bringen könnte. In diesem System würde man eher Menschen töten, als ihnen zu erlauben, sich selbst zu verwalten und ein freies selbstbestmmtes Leben zu führen.
Man könnte in so einen Fall sogar die Stunden zählen, bis benachbarte Tyrannen aus anderen Sklavenkolonien, also Ländern, zu Hilfe eilen. Sie sind über ideologische Sekten miteinander verbunden, auch wenn sie gelegentlich vorgeben, sich zu bekämpfen. Diese scheinbaren Konflikte sie sie oft untereinander haben, dienen lediglich dem Abbau von Beständen, der Eliminierung von Menschenmaterial oder zur Umstruktuierung der Gesellschaft.
Das bedeutet, dass es völlig egal ist, welcher elende Vollidiot die politische Bühne besetzt. Er kann Millionen in den Tod treiben, weil er über den Hebel „Widerstand gegen die Staatsgewalt“ jeden Widerstand gegen seine Hunde unter Strafe stellt. Dieses System verbietet es den Menschen immer, sich gegen ihn zu wehren. Dafür gibt es unzählige zeitgeschichtliche Beweise, zurück bis zu den Pharaonen und ihrer Hirngespinste.
Die Staatsgewalt schlägt, und das Gesetz des Herrschers schützt seinen uniformierten Knecht. Du wehrst dich gegen Schmerz und Folter, und das Gesetz bestraft nicht den Täter, der dich tritt, stößt, oder dir etwas aufzwingen oder wegnehmen will, sondern dich. Das ist kein Zufall. Das ist kein Unfall. Das ist Demokratie.
Der größte Irrsinn besteht jedoch darin, dass man uns dieses Konstrukt als Schutz verkauft. Als etwas, das angeblich dem Menschen und dem Recht dient. In Wahrheit ist es exakt gegen ihn gerichtet und dient dem Machterhalt einer staatsparasitären Brut, die sich vom Missbrauch ernährt und ihre Position nur dadurch sichern kann, dass sie andere ausbeutet, erpresst und unterdrückt. Was wären all die Pflichten als Zwänge, all die Raubzüge, all die Zwangssysteme wert, wenn es niemanden gäbe, der sie mit Gewalt eintreibt; niemanden, der bereitwillig andere verrät und dabei hilft, sie zu berauben.
Diese sogenannten Paragraphen sind Werkzeuge, um jedes Opfer in Ohnmacht zu halten. Sie sorgen dafür, dass der Mensch jederzeit damit rechnen muss, bestraft zu werden, wenn er sich zur Wehr setzt, und dass er für Selbstschutz eine höhere Strafe zu erwarten hat als für das Ertragen von Gewalt. Es ist die Guillotine einer Machtarchitektur, die jeden Ansatz von Selbstbestimmung köpft, bevor er gefährlich werden kann.
Wer das nicht erkennt, glaubt noch immer, dass der Scheiterhaufen der Hexe ihr gedient habe und ein zutiefst demokratischer Akt gewesen sei, natürlich aus Gründen der Sicherheit und Ordnung. Wer es erkennt, versteht, dass der Begriff „Widerstand gegen die Staatsgewalt“ kein Verbrechen beschreibt, sondern eine Angst. Die Angst der Macht vor dem Moment, in dem Menschen aufhören, Schläge und Folter als Ordnung zu akzeptieren.
Und genau dieser Moment ist der Anfang von Freiheit. Nicht der Gehorsam. Nicht die Kooperation mit Staatskriminellen. Sondern der Punkt, an dem ein Mensch innerlich sagt: Diese Gewalt ist nicht legitim, auch wenn sie einen Namen wie Demokratie oder eine andere Perversion trägt.
Das zu begreifen ist unbequem. Doch je früher wir begreifen, dass wir keine billige Verfügungsmasse sind und keine Prellböcke einer ideologischen Perversion, desto früher kann sich für uns alle etwas ändern.
Wir haben das Potenzial, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, vorausgesetzt, wir wollen es und sind bereit, diese Veränderung selbst einzuleiten. Bis dahin werden noch viele Menschen unter Schmerzen ihr Leben verlieren oder ins Unglück geprügelt werden. Das darf es nicht geben. Wir brauchen eine gesellschaftliche Transformation, um dieses durchgekautes Wort zu benutzen, die uns erlaubt, wieder zu freien, selbstbestimmten Menschen zu werden, mit echten Rechten und echten Freiheiten.
Und nur wir können diese Welt gestalten. Keine Politiker, keine Brandstifter, keine Sekten und keine Gurus, sondern wir Menschen.
Bist du bereit?











