Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil. Kaum ein Satz trägt mehr Perversion in sich, kaum einer beansprucht eine größere moralische Höhe als dieser verbale Missbrauch. Und doch liegt in ihm eine Anmaßung, die so gewaltig ist, dass sie nur deshalb übersehen wird, weil sie ritualisiert wurde.
Wer spricht hier eigentlich? Wer erhebt sich zu dieser Stimme, die vorgibt, Millionen zu verkörpern, während diese Millionen weder gefragt noch gehört wurden noch als gleichwertige Partner akzeptiert und respektiert werden?
Der Satz klingt nach Gemeinschaft, nach Würde, nach kollektiver Selbstbestimmung, doch nichts könnte perfider sein als das. In Wahrheit ist er nichts weiter als eine rhetorische Maske, hinter der sich eine kriminelle Machtarchitektur verbirgt, die ihre Entscheidungen längst getroffen hat und den Opfern des demokratischen Missbrauchs nur suggeriert, dass sie sie repräsentiert.
Das Volk ist kein Organ, das mehrstimmig unterschreibt oder für etwas stimmt. Es ist kein einheitlicher Körper mit einem einzigen Willen. Es ist ein Geflecht aus widersprüchlichen Interessen, Hoffnungen, Ängsten und Überzeugungen.
Wenn also im Namen dieses heterogenen Ganzen gesprochen wird, obwohl ein Teil widerspricht, protestiert oder gerade wegen dieser juristischen Perversionen leidet, dann wird aus dem Begriff eine Projektion. Aus einem lebendigen Plural wird ein abstraktes Werkzeug. Der Ausdruck dient dann nicht der Repräsentation, sondern der Legitimation, wo man sich das Recht herausnimmt, über andere zu bestimmen. Er erzeugt den Eindruck moralischer Unangreifbarkeit, während er in Wahrheit eine Debatte abschneidet, bevor sie begonnen hat.
Besonders deutlich wird diese Spannung dort, wo staatliche Entscheidungen Menschen direkt treffen, die sich offen dagegen ausgesprochen haben. Wenn Bürger auf die Straße gehen, weil sie politische Maßnahmen ablehnen, und später Urteile hören, die angeblich in ihrem eigenen Namen gesprochen werden.
Es ist ein perfider Mechanismus, der nicht perverser sein könnte, wie eine vergewaltigte Frau, die vom Zuhälter verurteilt wird – weil sie nicht länger anschaffen will – und behauptet, im Namen aller missbrauchten Frauen zu sprechen.
Wie kann man also im Namen jener sprechen, die sich ausdrücklich verweigern und nicht mehrheitlich mit einer demokratischen Perversion übereinstimmen, die im Grunde nichts weiter ist als eine Massenvergewaltigung, die man unter keinen Umständen verlassen darf, weil sie mit Gewalt und Zwang hinterlegt ist wie ein Dauerabo beim zwangserpressten Fernsehen?
Wie kann man behaupten, ihre Würde oder ein Volk zu vertreten, während man jede kritische Stimme kriminalisiert, verhaftet, prügelt, misshandelt oder in den Morgenstunden zu Hause die Tür einschlägt? Oder gar wirtschaftlich unter Druck setzt, weil sie eine andere Meinung äußern?
Der Begriff wird so dermaßen pervertiert, dass eigentlich jeder aufspringen müsste, als ob er sich auf eine brennende Herdplatte gesetzt hätte. Dieser Meinungsdiebstahl suggeriert Einigkeit, wo in vielen Bereichen die Menschen nicht mit der herrschenden Politik einverstanden sind.
Diese Logik setzt sich fort, wenn Regierungen außenpolitische Entscheidungen treffen, die tief in das Leben anderer Länder eingreifen und ihr Leben, Kultur, Sicherheit und ihren Wohlstand gefährden. Militärische Unterstützung von völkermordenden Psychopathen anderer Länder, Sanktionen und Embargos sowie geopolitische Strategien werden als Ausdruck kollektiver Verantwortung präsentiert und unter dem Banner: “Im Namen des Volkes” nach dem Motto: „Hey, wir sind alle einverstanden mit der Perversion, die uns die Psychos in der Politik servieren, egal wie kriminell und zerstörerisch.“
Doch noch mal: Wer hat die Menschen gefragt, ob sie bereit sind, die moralischen und wirtschaftlichen Konsequenzen zu tragen? Wer hat sie in einen offenen Diskurs einbezogen, der mehr ist als ein Wahlakt alle paar Jahre, wo man ein stupides Kreuz macht wie ein geistig eingeschränkter Mensch, der zu nichts mehr in der Lage ist als einen neuen Zuhälter zu wählen, der hoch und heilig verspricht sie nicht auf den Staatstrich zu schicken?
Die Berufung auf das Volk verwandelt komplexe Machtinteressen in scheinbar gemeinschaftliche Beschlüsse, sodass das Gefühl entstehen könnte, dass der Wunsch des Krieges oder des Missbrauchs, oder gar der Zersetzung, unser Wunsch war. Aus individueller Haftung wird kollektive Symbolik, die grenzdebiler nicht sein könnte. “Im Namen des Volkes” ist so ausgelutscht und so vergewaltigt, dass er von diesem Gebäude entfernt werden müsste oder gar ersetzt durch „Im Namen der Staatsperversion“; das wäre zumindest ehrlich. Denn immer mehr Menschen stimmen schon lange nicht mehr mit dieser infantilen, geistig gestörten Politik überein.
Doch psychologisch betrachtet wirkt dieser Mechanismus beruhigend: Er suggeriert Stabilität, dass alles rechtsstaatlich und mit Einverständnis des Volkes geschieht, wobei es nichts weiter ist als Missbrauch. Er entlastet sowohl die Entscheider als auch die Untertanen. Die einen können sagen, sie handelten nicht aus Eigeninteresse, sondern als Vollstrecker eines höheren Auftrags, also des Volkes. So kann sich ein Polizist oder Gerichtsvollzieher auch durch die Gegend rauben oder Menschen krankenhausreif prügeln, weil das Volk es so wollte.
Die anderen können sich einreden, sie seien Teil eines großen Ganzen, das schon wissen werde, was es tut. Verantwortung verflüchtigt sich mit diesem Satzmissbrauch in der Masse. Niemand fühlt sich wirklich zuständig, niemand wirklich schuldig. Das Kollektiv wird zur Nebelwand, hinter der konkrete Macht verschwindet und die Politiker alles auf das Volk abwälzen können.
Ein Begriff wie „im Namen des Volkes“, der ständig von Richtern und Gerichten vergewaltigt wird, ohne dass seine Träger tatsächlich sprechen dürfen, verliert seine moralische Substanz. Es ist eine Freakshow, die uns präsentiert wird. Wenn freie Meinungsäußerung faktisch eingeschränkt wird durch staatliche Willkür, wirtschaftlichen Druck oder juristische Drohkulissen, dann ist das Volk nicht Subjekt, sondern Objekt, etwas, das wie eine Sache benutzt werden kann. Es wird zwar beschworen, wenn der Betrüger mit der Robe den Satz gebetsmühlenartig zitiert, aber nicht beteiligt. Die Würde des Begriffs wird dadurch ausgehöhlt, bis er nur noch als Formel existiert, nicht mehr als Realität.
Die größten Verbrechen der letzten Jahre wurden unter dieser Satzdefinition verabschiedet, und als Menschen dagegen protestierten, wurden auch “im Namen des Volkes” die Menschen durch die Polizei mit Wasserwerfern beschossen, verhaftet und Kinder entführt, bis hin zur Kontopfändung. Und das alles im Namen des Volkes? Ernsthaft? Sonst geht es uns noch gut?
Die eigentliche Frage sollte daher lauten, ob Gerichte oder Regierungen grundsätzlich illegitim sind und wie leichtfertig Menschen akzeptieren, dass in ihrem Namen gesprochen wird, ohne dass sie selbst sprechen oder je für ihre juristische Perversion gestimmt haben.
Und wie selbstverständlich sie das sogar hinnehmen, dass sie benutzt werden für Gerichtsurteile, wo selbst systemtreue Puppen als Schöffen auftauchen und angeblich das Volk repräsentieren, wobei man auch bei der Auswahl nicht selten absolute NPCs einbezieht die für das System sprechen.
Jede Ideologie trägt die Gefahr in sich, den Einzelnen zum Mittel zu degradieren, sobald er nicht mehr ins Bild passt, und das geschieht hier in Deutschland und vielen anderen Ländern am laufenden Band.
Wenn ein System beginnt, Kritik nicht als notwendigen Bestandteil einer lebendigen Gesellschaft zu betrachten, verschiebt sich der Fokus. Besonders deutlich wird das, wenn sogar Künstler angegriffen und verurteilt werden, weil sie kritische Kunst kreieren. Wenn Ausstellungen gestürmt und Werke beschlagnahmt werden, nur weil sie sich politisch nicht mit dem Narrativ decken, werden ihre Schöpfer als Bedrohung behandelt. Aus dem Dienst am Bürger, in dessen Namen man gern spricht, wird dann die Disziplinierung des Bürgers. Und dennoch bleibt der feierliche Satz bestehen, als wäre nichts geschehen. Er wird durch das demokratische Missbrauchssystem inflationär missbraucht.
„Im Namen des Volkes?“ – Es sollte heißen: „Im Namen der Staatstyrannei und der Huren, die für ihr Staatsbordell arbeiten! Das wäre angemessen und hätte einen größeren Wahrheitsgehalt. Bzw. welches Volk meinen Sie denn eigentlich? Das Volk der Staatsparasiten? Das Volk der Gewaltmonopole? Das Volk der Sekten? Könnte man das nicht etwas konkretisieren, wenn man schon mit diesem Satz inflationär in der Gegend rumscheißt wie ein Jauchewagen, der den Mist auf dem Feld verteilt?“
Wenn es um Jauche geht, haben die Pflanzen etwas davon; wir haben aber von diesem Scheiß nichts als Kopfschmerzen.
Es scheint als könnte man durch Wiederholung dieser Perversion eine Wirklichkeit erzeugen, die faktisch verlogen bis missbräuchlich ist.
Es lohnt sich daher immer, wenn man diesen Dreck liest oder hört, einen Schritt zurückzutreten und sich zu fragen, was es bedeutet, sein Leben in die Bahnen solcher Strukturen zu legen, die einen einbeziehen, aber den Mund verbieten und jede alternative Entwicklung und Evolution eines Volkes kriminalisieren. Wie kann man diese Definition verlassen, ohne zu sterben, verhaftet zu werden oder seine Kinder entführt zu bekommen vom Volk der Jugendämter?
Ist es wirklich sinnvoll, eine politische Ideologie wie eine übergeordnete Instanz zu akzeptieren, selbst wenn ihre Entscheidungen offensichtlich nicht alle einschließen und mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen? Würden wir auch die Leitung einer Firma, wenn wir eine hätten, so einem inkompetenten und gefährlichen Scheißhaufen anvertrauen?
Ist es daher wirklich klug, Autorität mit Moral gleichzusetzen, nur weil sie sich auf ein abstraktes Kollektiv beruft? Oder ist es nicht vielmehr Aufgabe jedes Einzelnen, wachsam zu bleiben gegenüber jeder Macht, die beansprucht, für ihn zu sprechen, und sie darauf aufmerksam zu machen, dass sie eben nicht im Sinne eines ganzen Volkes spricht, sondern im Eigennutz, um ihre Macht und Perversion zu erhalten?
Am Ende steht keine Parole, sondern eine Zumutung. Die Zumutung, selbst zu denken. Die Zumutung, sich nicht mit großen Satzdefinitionen zufriedenzugeben, sondern ihre Substanz zu prüfen. Jeder Mensch verfügt nur über eine begrenzte Lebenszeit. Er kann sie damit verbringen, fremde Narrative und Ideologien zu verteidigen, oder sie nutzen, um eigene Überzeugungen zu formen, Verantwortung bewusst zu tragen und sich dem zu entziehen, was ihm schadet.
Die entscheidende Frage ist daher nicht, wer “im Namen des Volkes” spricht, sondern ob man bereit ist, sein eigenes Leben im Namen einer Ideologie zu opfern, ohne je geprüft zu haben, ob sie es wert ist.
Es ist längst überfällig, diesen Sumpf trocken zu legen. Auf diesem Boden lässt sich nichts etablieren, was uns und unseren Kindern eine bessere Welt garantiert.
Was bleibt, ist politisch eingeleitete Perversion, Degeneration und Missbrauch, der, abgesichert durch die eigenen Gewaltmonopole und Gerichtsurteile, an den noch zu vielen Staatsgläubigen legitimiert wird.
Diese Legitimation nach dem angerichteten Schaden muss diesen Hirnies entzogen werden, und zwar gestern, um größeren Schaden zu verhindern und Stabilität sowie neue Möglichkeiten und Fundamente zu ermöglichen – Grundlagen, damit der Mensch frei, selbstbestimmt und sicher leben kann, ohne von Kreaturen dieses Missbrauchssystems verurteilt oder missbraucht zu werden.
Das Zeitalter der Betrüger und Täuscher ist vorbei.
Wir sollten gemeinsam dieses Kapitel schließen und ein neues eröffenen!











