Die herrschende Klasse liebt Zukunftsdebatten. Sie veranstaltet Kongresse, schreibt dicke Studien und lädt sich gegenseitig in Talkshows ein, um über die „Bundesrepublik der Zukunft“ zu philosophieren. Mal heißt das Zauberwort „Informationsgesellschaft“, mal „Transformation“, mal „Zeitenwende“. Doch hinter all den schicken Begriffen steckt dieselbe alte Frage: Wie kann der Kapitalismus seine Krise verwalten, ohne dass die arbeitende Bevölkerung auf die Idee kommt, das ganze System infrage zu stellen?
Schon die Debatten der 1980er Jahre kreisten um genau diese Probleme: atomare Bedrohung, technologische Umbrüche, ökologische Krise, Massenarbeitslosigkeit und die Suche nach gesellschaftlichen Alternativen. Die marxistischen Studien des IMSF beschrieben damals eine „Umbruchperiode“ der BRD und diskutierten offen die Perspektive linker Alternativen. Das Bemerkenswerte daran: Viele der damaligen Widersprüche haben sich heute nicht abgeschwächt, sondern zugespitzt.
Und bei denen die von sich behaupten sie haben alles begriffen läuft es nicht anders, ein Seminar nach dem anderen, Heilung am laufenden Band, und viele bemerken gar nicht das sie längst in der nächsten Matrix gefangen sind.🤷
Und alle haben den besten Ausweg 🤯











