Als Rheinland-Pfalz gegründet wurde, glaubte nicht einmal die Besatzungsmacht daran, dass es überleben würde.
Der spätere französische Gouverneur hielt die Traditionen der einzelnen Regionen für so verschieden, dass er dem Land von Anfang an keine dauerhaften Chancen gab. In den Zeitungen hieß es bald nur noch „Retortenbaby”.
Am 30. August 1946 unterschrieb General Pierre Koenig die Verordnung Nr. 57 und fasste fünf Regierungsbezirke zu einem Land zusammen.
Das Gebiet folgte dabei keiner historischen Logik. Es entsprach schlicht dem nördlichen Teil der französischen Besatzungszone.
In diesem Video: warum die Pfalz zu Bayern gehörte und Rheinhessen zu Hessen, warum ein Stück Hunsrück über 100 Jahre lang zu Oldenburg gehörte, wieso die eigene Verfassung 1947 nur 53 Prozent Zustimmung bekam, und warum 1956 vier von fünf Regierungsbezirken versuchten, dieses Land wieder zu verlassen.
Hinweis: Historische Karten und Grenzen sind zur Veranschaulichung vereinfacht dargestellt.











