Ein Mensch kann gleichzeitig glauben:
• „Freiheit ist wichtig“
• und „Der Staat muss mehr Kontrolle haben“
• „Gewalt ist falsch“
• und „Der Staat darf Gewalt anwenden“
• „Ich denke selbst“
• und übernimmt trotzdem fremde Narrative
Das ist kein Zufall.
Das ist kein Ausrutscher.
Das ist menschliche Kognition.
Menschen suchen keine objektive Wahrheit. Sie suchen innere Stabilität.
Überzeugungen werden nicht danach bewertet, ob sie logisch sind sondern ob sie sich richtig anfühlen.
Widersprüche werden dabei nicht gelöst, sondern ausgeblendet.
Neue Informationen werden nicht neutral geprüft, sondern gefiltert.
Passt es ins Weltbild → akzeptiert
Stört es → ignoriert oder umgedeutet
Der Verstand ist so kein Wahrheitswerkzeug. Er ist ein Verteidigungsmechanismus.
Menschen glauben nicht, was wahr ist. Sie glauben, was sie glauben wollen.
Menschen glauben oft nicht einmal mehr was sie sehen. Sie sehen was sie glauben.











